Heldenreise für deine Social Media Geschichte

Heldenreise für Social Media Geschichten

Wie kannst du deinen Followern zeigen, welche Angebote du hast und mit welchen Fragen sie zu dir kommen können? Denn nur plumpe Angebotsposts werden dir deine Follower übel nehmen. Und dennoch solltest du regelmäßig deine Angebote präsentieren, damit deine Follower auch wissen, dass du überhaupt Angebote hast. Eine schöne Möglichkeit als Struktur von Angeboten ist die Heldenreise für Social Media, um deine Geschichten zu erzählen.

Mit der Heldenreise kannst du deinen Followern verständlich und beispielhaft zeigen, wie du deinen Kunden hilfst. Das steigert deinen Expertenstatus und die baut das Vertrauen der Follower zu deiner Arbeit und dir auf.

Wie funktioniert die Heldenreise für Social Media

Doch wie funktioniert die Heldenreise?

Wenn du die Heldenreise kennst, wirst du wahrscheinlich denken, dass der Text für die Heldenreise als Social Media Post viel zu lang ist. Und das stimmt auch. Die Heldenreise in ihrer Gesamtheit detailliert auszuformulieren ergibt eher ein Buch als Social Media Post. Doch bei der Heldenreise gilt: je umfangreicher die Heldenreise, desto mehr Elemente werden verbaut.

Daher nutzen wir für unsere Heldenreise eine abgespeckte Version und nur die wichtigsten Elemente. Und auch da brauchst du nur die Elemente einsetzen, die für deine Geschichte relevant sind.

Denn die Heldenreise ist flexibel auf deine Geschichte anpassbar.

Ziel der Heldenreise

Das Ziel der Heldenreise für Social Media ist es dem Follower zu zeigen, dass Kunden mit dir ein Problem lösen können und du bereits Erfahrung auf deinem Gebiet hast. Vor allem hilft es dem Follower konkret zu verstehen, was du eigentlich machst und in welchem Fragestellungen du der richtige Ansprechpartner bist.

Elemente und Ablauf der Heldenreise

Heldenreise für Social Media

Von der Vorgeschichte zur Lösung

Die Heldenreise beginnt mit der Vorgeschichte des Kunden. Das ermöglicht es dem Follower den Helden bzw. die Hauptfigur besser kennenzulernen und eine Verbindung zu ihm aufzubauen. So identifiziert sich der Follower mit dem Helden und fiebert mit der Figur mit. Genau so, wie in einer Geschichte auch. Das weckt Emotionen. Und Emotionen sind das, was wir im Marketing brauchen.

Bedürfnis:

Die Geschichte selbst beginnt mit dem Aufzeigen von Bedürfnissen: Was braucht die Figur, was will die Figur oder was stört die Figur. Es entsteht ein Problem und daraus ergibt sich ein Ziel.

Ziel:

Durch das Erreichen des Ziels möchte die Figur das Bedürfnis befriedigen oder das Problem lösen. Doch zuerst muss es sein Ziel definieren. Es wird die Frage beantwortet, wo die Figur hin will.

Auslöser:

Sind Bedürfnis und Ziel klar braucht es jetzt einen Auslöser. Denn dieser Auslöser bewegt die Figur dazu mit der Umsetzung zu starten.

Selbstversuch/Lösungsversuch

Im nächsten Schritt probiert die Figur einen Lösungsversuch. In meinen Geschichten ist es häufig ein Selbstversuch. Die Figur will erst mal selbst versuchen das Problem anzugehen.

Es könnte aber durchaus sein, dass sich die Figur hier schon einen „Falschen Verbündeten“ mit ins Boot holt.

In diesem Beispiel gehen wir von einem Selbstversuch aus.

Der Selbstversuch funktioniert ein bisschen.

Wendepunkt 1

Doch aufgrund irgendeines (unerwarteten) Ereignis funktioniert der Lösungsversuch nicht und die Figur probiert eine weitere Lösung.

Falscher Verbündeter

Hier kommt nun der falsche Verbündete oder der Gegner ins Spiel. Das müssen nicht zwingend Personen sein, sondern können auch Gegenstände, Situationen oder Dinge sein.

Auf jeden Fall haben die falschen Verbündeten etwas mit dem Lösungsversuch zu tun.

Problem verstärkt sich

Diesr Lösungsversuch funktioniert aber leider nicht und das Ursprungsbedürfnis wird noch einmal verstärkt. Das Bedürfnis oder das Problem sind stärker als zu Beginn der Reise.

Konfrontation mit dem Tod

Nun ist die Figur, unser Held völlig verzweifelt. Die Figur weiß nicht mit weiter, ist entmutigt und liegt am Boden.

2. Wendepunkt

Und jetzt kommst du und die Figur trifft auf dich. Die Geschichte wendet sich zum Guten.

Finale

Damit beginnt das Finale.

Im Finale erzählst du, wie du der Person geholfen und das Problem gelöst oder das Bedürfnis befriedigt hast. Du erklärst deine Arbeit und zeigst auf durch was die Erfolge entstanden sind.

Dabei steht natürlich der Kunde im Fokus. Denn der Kunde ist der Held. Du bist nur die Nebenfigur.

Call to Action (CTA)

Anders als bei der Märchenreise in einem Buch oder einem Film folgt als letztes der Call to Action, also die Handlungsaufforderung.

Denn es ist schön für den Kunden die Geschichte zu lesen, nur sollte er auch erfahren, was er mit dem Wissen machen soll.

Gerade in Social Media ist es so, dass wenn du denkst: „Das ist doch logisch.“ oder „Das kann der sich Nutzer doch denken.“, es eben nicht so ist. In Social Media Posts musst dem den Kunden kleinschrittig aufzeigen, was er zu tun hat. Deshalb steht auch überall

  • Speichere den Beitrag
  • Kommentiere
  • Like
  • oder Schreib mit eine Nachricht
  • dem Link findest du im Profil
  • etc.

Als Handlungsaufforderung kannst du zum Beispiel aufmerksam machen

  • Auf deine Erstgespräche
  • ein aktuelles Angebot
  • auf deinen Newsletter
  • deine Gruppe
  • usw.

Wichtig ist, dass der CTA zu deiner Geschichte passt und sozusagen „der Punkt hinter dem Satz ist“.

Beispiel für eine Heldenreise für Social Media

Nun ein Beispiel, dass du dir die Heldenreise für Social Media einmal in der Umsetzung vorstellen kannst. Die Geschichte ist „frei“ erfunden und auch den Namen habe ich ohne Grund gewählt.

Bedürfnis

Sybille ist 35 Jahre alt und möchte abnehmen.

Ziel

Sie würde gerne wieder die Figur und das Gewicht haben, bevor sie zugenommen hat. Das Ziel ist, wieder in ihre Lieblingsjeans zu passen.

Auslöser

Da sie aber immer weiter zunimmt, beschließt sie jetzt bewusst und aktiv abzunehmen.

Lösungsversuch/Selbstversuch

Sie hat gehört, dass Menschen mit Kalorienzählen gute Erfahrungen gemacht haben und probiert es aus. Und es funktioniert. Sie nimmt jede Woche ein Kilo ab und hat sich eine Routine entwickelt aus Essen kochen und Sport.

1. Wendepunkt

Doch dann ändert sich die Tagesroutine, weil Sybille ihren Job wechselt und sie kann den Plan nicht mehr einhalten. Dadurch zählt sie auch keine Kalorien mehr. Sybille nimmt wieder zu.

Falscher Verbündeter

Also bucht sie sich einen Online Kurs und ein Buch. Beide versprechen, ohne viel Aufwand abzunehmen. Einen Personal Coach will sie sich nicht leisten, weil sie sicher ist, dass sie es alleine schafft.

Problem verstärken

Doch sie schafft es einfach nicht. Statt abzunehmen, nimmt sie immer weiter zu und wiegt am Ende mehr als zu Beginn.

Konfrontation mit dem Tod

Sybille ist gefrustet. Sie weiß einfach nicht mehr was sie machen soll und verliert schon fas die Hoffnung.

2. Wendepunkt

Und nun trifft sie über einen Social Media Post auf dich. Sybille schreibt dir ein Kommentar unter einen Post zum Thema gescheiterte Abnahmeversuche und ihr kommt ins Gespräch.

Du bietest ihr ein Personal Coaching an und sie sagt zu.

Finale

Gemeinsam mit Sybille schaust du dir ihren Alltag an, arbeitest Routinen heraus und entwickelst passend danach Gerichte, die sie Essen kannst und lieferst Ideen, wie sie die passende Bewegung in ihren Alltag bekommt.

Du begleitest sie bisher drei Monate und die ersten Erfolge stellen sich ein.

Call to Action:

Wenn du auch wie Sybille so abnehmen willst, dass es in deinen Alltag passt, dann lass uns telefonieren. Vereinbare am besten über den Link ein Erstgespräch und lass uns herausfinden, wie ich dir helfen kann.

Einsatzmöglichkeiten der Heldenreise für Social Media

Die Heldenreise kannst du aber nicht nur innerhalb einer Social Media Beitrags schreiben.

Du kannst sie auch über einen längeren Zeitraum erzählen, als Video aufnehmen oder als Story aufbereiten.

Hier kannst du ein bisschen kreativ werden.

5 Tipps zur Heldenreise

Am Ende möchte ich dir zusammenfassend noch fünf Tipps an die Hand geben, die du bei der Erstellung der Reise beachten solltest:

  1. Nutze die Sprache deiner Kunden, um das Problem zu schildern und die Verzweiflung zu beschreiben.
  2. Der Kunde ist immer der Held und steht im Mittelpunkt
  3. Du bist die Nebenfigur, die ihn unterstützt.
  4. Nutze einen Use Case eines deiner Kunden, achte aber auf Vertraulichkeit
  5. Hast du keine Kundengeschichte, erzähle deine eigene Geschichte.

So, nun wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Umsetzen!

P.S. Suchst du ein weiteres strukturgebendes Element zum Aufbereiten von Beiträgen, schaue dir mal die Redneruhr an.

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1 Kommentar zu „Heldenreise für Social Media Geschichten“

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